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Im Fokus - Februar 2010
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Car-O-bot 3
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01.02.2010 -
Experten sagen der Servicerobotik eine große Zukunft voraus. Kein Wunder: Moderne Roboteranwendungen bieten enorme Potenziale für Wirtschaft und Gesellschaft. Erste Pilotanwendungen zeigen bereits heute, wie der Roboter immer mehr zum intelligenten Helfer des Menschen werden kann. Zusätzlich zu Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen sollen künftig vor allem auch Industrieunternehmen die Entwicklung in diesem Bereich vorantreiben und in die Realität übertragen. Aus diesem Grund hat sich die Europäische Union entschlossen, den Know-how-Transfer zwischen Forschungseinrichtungen und Industrie finanziell zu fördern und zu intensivieren.
Die Entwicklung neuer Produkte ist stets mit hohem Risiko behaftet. Das gilt umsomehr, wenn diese für neue und damit unbekannte Märkte entwickelt werden, zu denen auch die Servicerobotik zählt. Hier begeben sich Entwickler auf neues Terrain. Projekte in diesem Bereich gelten daher als außerst kostenintensiv und ihr Ausgang ist oft ungewiss. Bisher haben sich daher nur relativ wenige Industrieunternehmen an eine konkrete Umsetzung gewagt. Eine Ausnahme sind hier z.B. automatische Staubsauger, die inzwischen von immer mehr Herstellern für den Gebrauch im Alltag angeboten werden.
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"AMaRob" soll Schwerstbehinderten künftig ein Mehr an Freiheit ermöglichen.
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Bürokratischer Aufwand wird minimiert
Wer bisher für derartige Entwicklungen Fördermittel beantragen wollte, musste aufwändige und komplexe Verfahren durchlaufen. Unerfahrene Antragsteller gelangten nur schwer oder gar nicht an die notwendigen Mittel. Mit dem Förderprogramm ECHORD (European Clearing House for Open Robotics Development) soll nun der Zugang zu Fördergeldern für Servicerobotikprojekte erleichtert und zugleich der Austausch zwischen Forschungseinrichtungen und Industrie intensiviert werden.
Das Projekt ECHORD ist innerhalb des siebten Rahmenprogramms der EU zur Forschungsförderung entstanden. Es wendet sich an Forschungsgruppen und Industrieunternehmen aus dem Bereich der Robotik und hat einen Projektumfang von 24 Mio. Euro. Davon werden 19 Mio. Euro als Fördermittel an Dritte weitergegeben. Koordiniert wird das Projekt von der Technischen Universität München (TUM).
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Der Arm des "Scitos" von Metralabs besteht aus PR-Modulen von SCHUNK.
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Rund 50 Projekte sollen gefördert werden
In drei Runden werden offene Ausschreibungen durchgeführt, zu denen alle europäischen Hersteller und Forschungsgruppen Anträge für Experimente einreichen können. Dabei sind die Einstiegshürden für Antragsteller bewusst niedrig gehalten. In etwa 50 einzelnen Projekten mit Laufzeiten zwischen zwölf und 18 Monaten sollen zukunftsweisende Lösungen implementiert werden. Um effektiv zu arbeiten, erhalten Institute und Forschungseinrichtungen die Möglichkeit, ihre Entwicklungen und Forschungen auf neuester, industrienaher Hardware zu betreiben.
Die Experimente können sich in einem von drei aufeinander aufbauenden Szenarien abspielen:
- Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine
- Hyper-flexible Fertigungszellen
- Kognitive Fabriken
Dabei gibt es folgende Forschungsschwerpunkte:
- Mensch-Roboter-Schnittstellen und Sicherheit
- Roboterhände und komplexe Manipulation
- Mobile Manipulatoren und Kooperation
- Vernetzte Roboter
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Im Rahmen von "ImRoNet" werden internetbasierte multimediale/multimodale Nutzerschnittstellen zur Teleoperation von Robotern erforscht.
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Unternehmen haben große Gestaltungsspielräume
Innerhalb dieser Schwerpunkte besteht große Freiheit: So wird die Entwicklung von Basistechnologien oder konkrete Anwendungen ebenso gefördert wie Machbarkeitsanalysen. Mögliche Experimente sind multimodale Mensch-Roboter-Schnittstellen, die Hochgeschwindigkeits-Kraftregelung für Roboter, die Objekterkennung für Greifanwendungen oder eine synchronisierte Regelung größerer Robotergruppen.
Interessierte Unternehmen können an insgesamt drei Ausschreibungen teilnehmen, wovon die erste gerade beendet wurde und momentan ausgewertet wird. Die nächste Ausschreibung wird im zweiten Quartal 2010 erwartet. Typischerweise sollen die Projekte ein Volumen von maximal 300.000 Euro haben und mit ein bis drei Partnern durchgeführt werden. Bis zu einem Drittel der Fördersumme kann für Hardware aus dem sogenannten ECHORD Fundus ausgegeben werden.
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Sensibel und talentiert: Die SDH von SCHUNK setzt Maßstäbe, wenn es ums flexible Greifen geht.
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Der mobile Manipulator "MM-500" der Firma Neobotix ist mit seinem modularen Leichtbauarm LWA3 von SCHUNK ein vielseitig einsetzbares Robotersystem.
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Mechatronische Komponenten für ECHORD-Forschung
Als Kompetenzführer in der Automation hat SCHUNK bereits bei der Aufstellung des Projektes aktiv mitgewirkt. Mit seiner langjährigen Forschungserfahrung in den Schwerpunktbereichen des Förderprojekts unterstützt SCHUNK die Projektgruppen sowohl mit Know-how als auch mit modernster Hardware. Bezuschusste Projektgruppen erhalten innovative Automationskomponenten von SCHUNK zu besonders attraktiven Preisen.
So bietet die SCHUNK Dextrous Hand SDH mit drei Fingern, sieben programmierbaren Freiheitsgraden und präziser taktiler Sensorik ideale Voraussetzungen für Projekte im Forschungsschwerpunkt "Roboterhände und komplexe Manipulation". Hinzu kommen zahlreiche Greif-, Dreh- und Linearmodule, die frei und flexibel zu individuellen Leichtbauarmen kombiniert werden können.
Als Partner bei Entwicklungsprojekten bewährt
Als einer der zentralen Innovationstreiber in der Servicerobotik hat SCHUNK bereits in der Vergangenheit eine Vielzahl von Projekten begleitet. So hat SCHUNK im Bereich "mobile Manipulatoren" mit Partnern Systeme aufgebaut, die optimale Voraussetzungen für den Einsatz in Haushalt und Industrie bieten. Die mobile Plattform Scitos von Metralabs oder der mobile Manipulator MM-500 von Neobotix sind nur zwei Beispiele dafür.
Auch im Forschungsschwerpunkt "Mensch-Roboter-Schnittstellen und Sicherheit" hat SCHUNK mit seinen innovativen Komponenten bereits zahlreiche Forschungsprojekte bereichert. So hatte das Projekt ImRoNet zum Ziel, internetbasierte, multimediale bzw. multimodale Nutzerschnittstellen zur Teleoperation von Robotern zu erforschen. Dabei wurden neue Verfahren und Komponenten konzipiert und experimentell validiert, mit denen Robotern in typischen Einsatzumgebungen intuitiv bedient werden können. Der Serviceroboter Care-O-bot 3 wurde als Haushaltshilfe konzipiert, die Haushaltsgegenstände holen und bringen kann, den Tisch deckt, Türen und Schubladen öffnet und mit dem Menschen interagiert. Er vereint zahlreiche Innovationen aus den Bereichen Mechatronik, Steuerung, Sensorik und Kinematik. Beim Projekt AMaRob schließlich wurden mit Hilfe von SCHUNK-Komponenten innovative Methoden zur Manipulatorsteuerung bei Rehabilitationsrobotern erforscht. Schwerstbehinderte sollen auf Basis dieser Erkenntnisse künftig selbständiger agieren können.
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EU-Förderprogramm ECHORD
EU-Programm zur Stärkung der europaweiten Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie sowie zur Förderung der europäischen (Service)-Robotik.
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| Laufzeit: |
ca. drei Jahre |
| Beginn: |
Januar 2010 |
| Volumen: |
24 Mio. Euro, davon 19 Mio. Euro Fördermittel |
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| Dauer Einzelprojekte: |
12 bis 15 Monate |
| Volumen pro Projekt: |
max. 300.000 Euro |
| Anzahl der Projekte: |
ca. 50 |
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| 1. Ausschreibung: |
5. Oktober 2009 bis 1. Dezember 2009 |
| 2. Ausschreibung: |
noch offen |
| 3. Ausschreibung: |
noch offen |
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| Informationen: |
www.echord.info |
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07.2010
Effiziente Spannmittel zum automatisierten Werkzeugschleifen
Beim Werkzeugschleifen entscheiden wenige Tausendstel Millimeter über die Qualität der gefertigten Werkzeugschneiden. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Spannmittel. Angesichts kleiner Losgrößen und unterschiedlichster Werkzeuge sind regelrechte Alleskönner gefragt: Präzise für exakte Schneidengeometrien und -oberflächen. Schlank für einen ungehinderten Schleifscheibenauslauf. Kräftig, damit auch kurze Einspanntiefen und hohe Schleifabträge möglich sind. Variabel, um viele unterschiedliche Schaftdurchmesser abzudecken. Hinzu kommt, dass immer mehr Betriebe automatisierte Schleifmaschinen einsetzen, um die laufenden Kosten zu senken.
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06.2010
Pick & Place Lösungen im Vergleich
Um Bauteile zügig und präzise zu montieren, können Anwender zwischen unterschiedlichsten Pick & Place Lösungen wählen. Die Leistungsmerkmale der Systeme weichen dabei beträchtlich voneinander ab. Wer die optimale Lösung sucht, sollte also genau hinsehen und die jeweiligen Vorteile und Einschränkungen abwägen. Ein Vergleich zeigt, wo die Unterschiede liegen und welche Lösungen sich bei welchen Anwendungen am besten rechnen.
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05.2010
Energieeffizientes Greifen
Energieeffiziente Automationsmodule schlagen im Idealfall zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen sorgen sie dafür, dass der Energieverbrauch eines Handhabungssystems sinkt. Zum anderen lassen sie Taktraten und damit den Output steigen. Das tut sowohl der Umwelt als auch dem Geldbeutel gut. Es lohnt sich für Anwender, wenn sie auf Maßnahmen setzen, die beides können.
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04.2010
Erfolgsfaktor Engineering -
Mit virtueller Simulation zur optimalen Spannlösung
Wie verformt sich ein Bauteil beim Spannvorgang und bei der Bearbeitung? Welche Spannlösung gewährleistet, dass Werkstücke maßhaltig sind? Wie können vorhandene Spannmittel optimal genutzt werden? Auf diese und ähnliche Fragen liefert die virtuelle Simulation wertvolle Antworten. Mit Hilfe der Finite-Elemente-Methode (FEM) lassen sich unter anderem Verformungen und Belastungen von Bauteilen berechnen. So ist es möglich, einzelne Spannoptionen zu vergleichen und zu optimieren. Das erhöht die Prozess- und Investitionssicherheit, verkürzt die Entwicklungszeit, erleichtert die Auswahl geeigneter Spannmittel und senkt die Kosten.
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03.2010
Magnetspanntechnik - hocheffizient bei unterschiedlichsten Aufgaben
Der Magnetismus gehört zu den faszinierendsten und zugleich einflussreichsten Kräften unseres Universums. Dieselbe Kraft machen sich Ingenieure und Techniker zunutze, um Werkstücke blitzschnell zu spannen oder Bauteile sicher zu heben. Inzwischen hat sich die Magnetspanntechnik in unterschiedlichsten Bereichen etabliert: Beim Schleifen ebenso wie beim Fräsen und beim Drehen, bei mobilen Lasthebeeinheiten in der Fertigung ebenso wie bei riesigen Krananlagen. Längst ist es kein Geheimtipp mehr, dass Magnetspannlösungen Rüstzeiten um bis zu 80 Prozent reduzieren, dass sie Werkstücke vollkommen deformationsfrei spannen oder selbst Coils sicher transportieren.
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02.2010
EU-Förderung macht Servicerobotern Beine
Experten sagen der Servicerobotik eine große Zukunft voraus. Kein Wunder: Moderne Roboteranwendungen bieten enorme Potenziale für Wirtschaft und Gesellschaft. Erste Pilotanwendungen zeigen bereits heute, wie der Roboter immer mehr zum intelligenten Helfer des Menschen werden kann. Zusätzlich zu Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen sollen künftig vor allem auch Industrieunternehmen die Entwicklung in diesem Bereich vorantreiben und in die Realität übertragen. Aus diesem Grund hat sich die Europäische Union entschlossen, den Know-how-Transfer zwischen Forschungseinrichtungen und Industrie finanziell zu fördern und zu intensivieren.
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01.2010
Flexibel packen und palettieren
Bei großer Variantenvielfalt und häufigen Sortimentswechseln sorgen adaptive Handhabungssysteme für Dynamik und Wirtschaftlichkeit
Jede Woche eine neue Welt - immer schneller wird eine Produktgeneration von der nächsten abgelöst. Was im Handel für neue Impulse sorgt, ist für den Verpackungsprozess eine echte Herausforderung: Gefragt sind immer häufiger schnelle, prozesssichere und zugleich hochflexible Automatisierungslösungen. Mit ihnen lassen sich die Handlingkosten auch bei wachsender Produktvielfalt unter Kontrolle halten.
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